Byebye Whistler – Hello World!

Der 30. April war ein trauriger und glücklicher Tag gleichzeitig für mich, denn ich musste mich einerseits von Whistler und meinen letzten Freunden dort verabschieden, war aber auch froh aus dieser „Whistler-Welt“ ausbrechen zu können und mehr von Kanada und der Welt zu sehen. Meine nächste Station hieß Vancouver.

Kaum war ich dort in meinem Hostelzimmer angekommen, musste ich auch schon wieder in die Bar im Erdgeschoss, denn dort fand der Geburstag einer Freundin aus Whistler statt. Es war ein sehr lustiger Abend, doch viel Schlaf hatte ich nicht, weil ich am nächsten Morgen meine Freundinnen aus Kelowna wiedertraf, die für den Halbmarathon am 1. Mai nach „Van“ gekommen waren.

Vor den beiden muss wirklich meinen Hut ziehen, denn sie haben sich in nur 3 Monaten von gemütlichen 5km-Läufen mit mir so gesteigert, dass sie das 21km-Rennen in nur knapp 2 Stunden liefen! Nachdem die beiden ihre Teilnehmermedallien abgeholt hatten ließen wir den Tag gemütlich angehen, waren etwas essen und redeten viel über ihr Leben in Kelowna, während meiner Zeit in Whistler und ihre bevorstehende Rückkehr nach Deutschland. Die Vorstellung nach Hause zurück zu kehren und in „das alte Leben“ zurück zu kehren ist schwer, nach all den neuen, aufregenden Erlebnissen, dem Leben in einer fremden Familie und all den anderen Höhen und Tiefen, die wir großteils zusammen durchlebt haben. Weil die beiden jetzt schon wieder daheim sind und das Alte sehr positiv und neu erlebt haben, freue ich mich jetzt auch auf zu Hause und dort viel laufen zu gehen, denn ich bin super motiviert, seitdem ich den beiden auf ihren letzten Halmaratonmetern zu gejubelt habe.

Meine Mädels nach dem Halbmarathon
Meine Mädels nach dem Halbmarathon

Nachdem wir uns wiedereinmal verabschiedet hatten, kehrte ich am Nachmittag ich zur Geburtstagsgesellschaft zurück, die schon einen BBQ am Strand und ein Mittags-/Katerschläfchen genossen hatten. Bis nachdem die Sonne atemberaubend schön hinter dem Horizont verschwunden war, saßen, redeten und dösten wir am Strand und genossen das heiße Frühlingswetter.

Sonnenuntergang!
Sonnenuntergang!
Am Strand mitten in der Stadt
Am Strand mitten in der Stadt
Noch mehr Sonnenuntergang :)
Noch mehr Sonnenuntergang 🙂

Da wir praktischerweise alle im selben Hostel wohnten, gingen wir anschließend noch gemeinsam zum Abendessen.

 

Auch den nächsten Tag verbrachten wir gemeinsam mit einer Wanderung im Lighthouse Park. Dieser Park ist etwas außerhalb der Stadt und verdankt seinen Namen einem alten Leuchtturm. Neben einem tollen Mischwald und unglaublichen Blicken auf die Stadt und die umliegenden Berge und das Meer hatten wir dort sogar das Glück einen Weißkopfseeadler beim fischen beobachten zu können.

Blick auf Vancouver aus dem Lighthouse Park
Blick auf Vancouver aus dem Lighthouse Park
Weißkopfseeadler
Weißkopfseeadler

 

Bevor ich am nächsten Tag abreiste, schaute ich mir noch Downtown Vancouver, den Stanley Park, die Sea Front Wall und den Canada Place an. Glücklicherweise hatte ich einen anderen Deutschen, der auch auf der Party war dabei. Er hatte bereits einige Wochen in Vancouver gelebt und so hatte ich meinen persönlichen, deutschsprachigen Fremdenführer UND gute Unterhaltung.

Im Stanley Park, DEM Stadtpark schlechthin
Im Stanley Park, DEM Stadtpark schlechthin
Blick auf das die Berge und das Meer vor Vancouver vom Stanley Park aus
Blick auf das die Berge und das Meer vor Vancouver vom Stanley Park aus
Van's Hafen ist voller Luxusjachten der superreichen Asiaten hier
@ Seafront Wall
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45% der Bevölkerung Vancouvers ist asiatischer Abstammung; viele dieser Jachten und Segelboote gehören den superreichen darunter!

 

Nach dem Mittagessen ging es dann per Rideshare weiter nach ***Trommelwirkel*** KELWONA! 😉

 

Alles, was ich dort erlebt habe erfahrt ihr morgen, also bis dann!

Eure Anna

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Anna Langschwert

Hallo! Ich bin ein abenteuerlustiges und vielleicht ein bisschen verrücktes 19-jähriges Mädchen und lebe im Moment in Kanada, um dieses wunderschöne Land zu bereisen und zu überlegen, was ich ab 2016 studieren will. Ich freue mich, wenn du mich auf meinen Abenteuern begleitest. Alles Liebe Anna :)

4 Gedanken zu „Byebye Whistler – Hello World!“

  1. Ja Vancouver ist der Hit, so viele bunt gemischte Völker gibt’s glaube ich sonst nirgends in CA. Und bei schönem Wetter muss man am Strand abends nur tief Luft holen und schon man ist bekifft ?. Wir hatten dort aber auch ohne tief Luft holen jede Menge Spaß, viel erlebt und gesehen.

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