Back @ home?

Es war ein so vollkommen unwirkliches Gefühl, nach 2 Monaten vollkommenen Kontrastprogramm, wieder in die Stadt zurück zu kehren und alles gewohnte neu und erblüht zu erleben. Kelwona ist wirklich eine völlig andere Stadt im Sommer, denn zur kalten Jahreszeit hängen fast immer dicke, graue Wolken über dem Tal und viele Menschen verlassen die deprimierende Stadt. Im Frühling und Sommer dagegen blühen die unzähligen Obstplantagen und Weinberge um die Wette und so konnte ich gar nicht genug von dem strahlend blauen Himmel bekommen, der mich am nächsten Tag nach meiner Ankunft begrüßte. 🙂

Übernachtet hatte ich bei einer Nanny aus Kelwona, die ich bereits im September bei einem AuPair Treffen kennengelernt hatte. Da sie ihre eigene Wohnung besitzt, nimmt sie oft Coachsurfer bei sich auf und ich genoss die Gastfreundschaft und das kostenlose Bett sehr. Bevor sie zu ihrer Arbeit fuhr, setzte sie mich netterweise bei der Mall ab und ich verbrachte den Vormittag mit shoppen und ein letztes Mal Wiebke zu sehen. Lustigerweise hatten wir genauso wie beim allerersten Mal als wir uns trafen einen Cinnamon Bun in der Mall. ?

Cinnamon Buns in der Mall
Cinnamon Buns in der Mall
Neue Schuhe gekauft - alte gleich in den Müll ?
Neue Schuhe gekauft – alte in den Müll ?

Bevor es für mich an diesem Abend noch weiter ging, fuhr ich ein allerletztes Mal zum Haus meiner Gastfamilie. Als ich nach Whistler aufbrach hatte ich nämlich meinen Koffer bei ihnen gelassen. Eigentlich war geplant, dass ich diesen nur aus dem Garten hole und dann wieder gehe, da aber die Hündin Pixie mich wieder erkannte und wie immer vor Freude und Aufregung bellte und pinkelte, musste ich wohl oder übel ein wenig mit ihr im Garten spielen. Von dem Radau wurde dann auch mein Gastvater aus dem Haus gelockt und wir redeten ein bisschen über all die Veränderungen in den letzten Wochen. Nicht nur war ein neues Schulhalbjahr für die Kids angebrochen, sondern es gab auch neue Sportarten und Freizeitbeschäftigungen. Außerdem hatten sich meine Gasteltern endlich auf einen neuen Bodenbelag einigen können (das Thema wurde schon besprochen BEVOR ich dort ankam ^^)! Der neue Boden war zwar noch nicht gelegt, doch der alte war herausgerissen und die Wände wurden frisch gestrichen. All diese Veränderungen und das tolle Wetter, ließen das Haus regelrecht strahlen. Mir machte das aber umso mehr klar, dass es nicht mehr mein Heim und Zuhause ist und das Abenteuer AuPair wirklich vorbei ist. ?
Warum ich das nicht früher realisiert habe? Keine Ahnung, vielleicht hatte ich einfach zu viel zu tun und erleben in Whistler, dass ich mir das nicht richtig klar gemacht hatte. So konnte ich mich aber erstmal für immer mit einem guten Gefühl und unglaublichen Erinnerungen von meinem Hostdad und Pixie verabschieden und mit meinem Koffer zurück zu dem Apartment laufen in dem meine restlichen Dinge warteten.

Pixie beim Spielen im Garten
Pixie beim Spielen im Garten

Von dort wurde ich anschließend von einem Taxi abgeholt und zur Greyhoundstation gefahren. Mit dem Bus ging es dann nach Kamloops, einer Stadt etwa 2 Stunden nördlich von Kelowna, wo ich bereits erwartet wurde. 😉

 

 

Was ich dort für Abenteuer erlebte, erfahrt ihr bald, denn jetzt will ich hier auf der Centaur Farm in Quebec erstmal eine Runde reiten gehen. Also bis bald!

 

 

Eure Anna

Veröffentlicht von

Profilbild von Anna Langschwert

Anna Langschwert

Hallo! Ich bin ein abenteuerlustiges und vielleicht ein bisschen verrücktes 19-jähriges Mädchen und lebe im Moment in Kanada, um dieses wunderschöne Land zu bereisen und zu überlegen, was ich ab 2016 studieren will. Ich freue mich, wenn du mich auf meinen Abenteuern begleitest. Alles Liebe Anna :)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.