Urlaub vom Urlaub

Ihr fragt euch bestimmt, warum war ich eigentlich in Calgary war, obwohl es mich dort so gelangweilt hat.
Weil ich von dort aus einen Flug nach Montreal gebucht hatte, um ein weiteres großes Abenteuer erleben zu dürfen.

Nach meiner ersten Nacht in Montréal traf ich am nächsten Tag Frederike, die dort studiert. Ich kenne sie seit einem Schüleraustausch mit Paris in der neunten Klasse. Dort war sie die Austauschpartnerin meiner Freundin Anna und eine Freundin meiner Austauschpartnerin. Es war super cool von ihr zu erfahren, wie es ist im Ausland und zu studieren und zu sehen wie gut ihr Montréal und ihr neues Leben in Kanada gefällt. 🙂

Am Nachmittag fuhr ich dann seeeehr aufgeregt zum Flughafen um dort nach acht Monaten endlich meine Eltern und meinen Bruder wieder zu sehen!! <3 Bis zu diesem Moment, war mir nicht bewusst, wie sehr ich sie vermisst hatte. Die nächsten zwei Wochen entdeckten wir gemeinsam in einem gemieteten Wohnmobil die Ostküste Kanadas und auch teilweise der USA. Wir sahen super viele interessante und verschieden Orte und hatten einen wunderbaren Urlaub. Da Bilder immer so viel mehr sagen als Worte, gibt es hier einfach mal eine Auswahl unserer Urlaubsbilder an denen ihr die Etappen unserer Reise nachverfolgen könnt.

Ich hoffe diese etwas andere Art von einem Blogeintrag hat euch gefallen, ich freue mich auf eure Rückmeldung.

Liebe Grüße und bis bald!

Anna

Calgary…

Es ist einfach unglaublich, dass es schon ein Jahr her ist, dass ich nach Kanada geflogen bin. Ich weiß noch genau, wie ich mich damals gefühlt habe, obwohl ich dieser Mensch nicht mehr bin. Meine Freundin Anne, die ihr „freies“ Jahr in Spanien und Südamerika verbracht hat, hat das Gefühl, das ich jetzt habe perfekt in ihrem abschließenden Blogeintrag festgehalten, den ihr HIER lesen könnt. Der ganze Blog ist sowie sehr süß und lesenswert! 😉

 

Jetzt aber wieder zurück nach Calgary, Alberta, Kanada: Am zweiten Tag dort schliefen wir aus und besuchten eine andere Mall, in der wir dann Vivian wiedertrafen. Über sie lernte ich Katy in SilverStar kennen, denn sie arbeitete auch als Au Pair, aber nicht in Kelowna, sondern in Vernon, dem Ort der im Tal des Schigebiets liegt. Während ich in Whistler war, wechselte sie aber ihre Gastfamilie und lebte dann in Kelowna. Ihr neuer Gastvater arbeitete oft in Calgary und deshalb war sie auch für die Woche mit ihrer Gastfamilie dort, was natürlich super cool war, da wir dann so eine Art kleine „SilverStar Reunion“ hatten.IMG-20160510-WA0004_1 Am Abend waren wir der Mädels mit Katys Freundin feiern und Chris blieb in seinem Auto, um am nächsten Morgen fit zu sein und wieder nach Vancouver zurück fahren zu können. Es war schade, dass er schon wieder zurück fuhr, aber es wollte so schnell wie möglich sein Auto verkaufen, weil er dem alten Ding nicht mehr vertraute und in Deutschland jetzt mit seinem Master anfängt.

Wir Mädels hatten aber auch so viel Spaß. In den nächsten Tagen, haben wir eigentlich hauptsächlich nichts getan. Einmal wollten in ein Schwimmbad gehen, dass sich dann als nur für Gruppen geöffnet herausstellte und waren fast täglich essen, denn, wenn man in Calgary kein Auto hat, ist man wirklich aufgeschmissen. Obwohl das Hostel direkt in Downtown war, gibt es dort außer einer hübschen Straße mit Restaurants, Malls und vielen, vielen leblosen Bürogebäuden einfach nichts. Snapchat-6899893417804664865Die einzigen Attraktionen Calgarys sind das Zoo, in dem Katy und Vivian schon waren nichts, was man ohne Auto erreichen könnte. Wir saßen dort also quasi fest, außer wenn Katys Freundin nach ihrer Arbeit mit dem Auto vorbeikam

Vielleicht merkt man es schon, aber mir hat dieses Warten darauf, dass die Zeit vergeht echt die Stimmung vermiest und nur die Tatsache, dass ich Katy bei mir hatte, hat mich motiviert überhaupt etwas zu machen. Doch zwei Highlights gab es und zwar habe ich mir zum Einen ein Piercing und zwei Ohrlöcher stechen lassen, was ich richtig cool finde und auch schon gut verheilt ist.Snapchat-2454425740360695963

Und zum Anderen habe ich an meinem letzten Abend in Calgary Anna, die mit mir bereits in die Grundschule gegangen ist, und auch Work und Travel in Kanada gemacht hat wieder getroffen, was soo cool war, denn man trifft in Kanada ja nicht oft zufällig am gleichen Tag aufeinander. Wir haben unsere Erlebnisse ausgetauscht und beide festgestellt, wie gut uns das Reisen, das Leben im Ausland gefällt und getan hat. Durch ihre Erzählungen wurde ich auch circa drei Wochen später außerdem noch maßgeblich beeinflusst, davon aber bald mehr! ☺

 

Liebe Grüße eure Anna!

Es ist schon ein Jahr!!

Hallo ihr Lieben!

Da ich schon zu hören bekommen musste, dass es sehr schade ist, dass ich einfach aufgehört habe meinen Blog zu schreiben, gibt es zum heutigen einjährigen Jubiläum meines Abflugs noch eine Serie von Einträgen über meine letzten 3 Monate in Kanada.

Beginnen will ich, dort wo ich aufgehört habe: am 5. Mai: Nachdem ich nicht einmal 24 Stunden in Kelowna verbracht hatte, saß ich mal wieder in einem Greyhound Bus auf dem Weg nach Kamloops. Dort holte mich Christian, ein Augsburger mit dem ich in Whistler zusammengearbeitet hatte, ab. Er hatte sich für einen 4-wöchigen Roadtrip die Westküste Kanadas und der USA hinunter und wieder hinauf einen alten Van gekauft.IMG-20160505-WA0007

Zufälligerweise war er gerade rechtzeitig zu Kathis Geburtstag wieder nach Whistler gekommen und dort hatten wir dann beschlossen gemeinsam durch die Rocky Mountains zu fahren, was wir am nächsten Tag in Angriff nehmen wollten. Doch zuerst übernachtete ich in einem windigen Motel und Christian in seinem Auto in Kamploos. Am nächsten Tag spazierten wir ein bisschen durch die Stadt auf der Suche nach etwas zu frühstücken, doch fast wie zu erwarten war, endete unsere Suche dann bei Tim Hortons am Rande des Highways.

Zur Information: Tim Hortons, war ein sehr erfolgreicher Eishockeyspieler, der nach seiner Karriere eine Café-Kette gründete und sie nach sich selbst benannte. Tim Hortons gibt es eigentlich nur in Kanada und typisch dafür sind SEHR süße Donuts bzw. die Löcher der Donuts, die Timbits genannt werden und ein „Double double“ ein Filterkaffee mit doppelt Kaffeesahne und doppelt Zucker. (Das zeugt von der „Qualität“ des Kaffees. ;))

Ich mag Tim Hortons leider zu sehr, denn man geht da schneller auseinander, als man zusehen kann… DSCN4222

Naja danach jedenfalls ging es los in Richtung Banff. Ich war mit meiner Gastfamilie ja bereits im Herbst durch die Rockies gefahren, doch dieses Mal war es sogar noch schöner, denn ich konnte die Landschaft vom Beifahrersitz aus richtig in mich aufsaugen. Weil wir die nordamerikanischen Distanzen schon beide gewohnt waren, machten wir auf der 6 Stunden langen Fahrt eigentlich nur einmal Halt, um gezwungenermaßen zu tanken und uns bei der Gelegenheit noch einen See anzusehen.DSCN4212

Natürlich schauten wir uns auch noch einmal Lake Louise an, denn dieser so wunderschöne hellblau schimmernde See ist ein Muss auf der Fahrt durch das Gebirge.DSCN4229 DSCN4228

Am frühen Abend checkten wir im Hostel in Banff an, aßen, stellten eine Waschmaschine an und teilten uns noch ein gemütliches 6-Pack mit einem anderen Augsburger, den wir dort im Hostel kennen gelernt hatten und zufälligerweise mit einem dritten Augsburger, der auch in Whistler mit Chris und mir gearbeitet hatte in eine Klasse gegangen war und so hatten die Jungs viel über die Heimat, Van Roadtrips und Snowboards zu reden und ich hörte brav zu, denn ich war irgendwie todmüde nach den Erlebnissen der letzten Tage.

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Am nächsten Morgen ging es für uns dann weiter nach Calgary. Da die Fahrt aber nur noch circa 3 Stunden dauerte, beschlossen wir in eines der Outlets außerhalb der Stadt zu fahren und verbrachten dort dann auch den ganzen restlichen Tag. Chris kaufte ungefähr dreimal so viele Dinge ein wie ich, doch es kaum teurer, als meine Einkäufe – da sieht man mal wieder wie die Modeindustrie uns Frauen ausnimmt. ^^

Abends ging es nach Calgary ins Hostel, wo wir Katy, eine Deutsche, die ich in SilverStar kennen gelernt hatte wieder trafen und gingen dann mit ihr und einer Au Pair Freundin von ihr zum Abendessen ins „Wurst“, einem deutschen Restaurant, wo wir uns das tolle Essen und Bier so richtig schmecken ließen.

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Weitere Geschichten aus Calgary gibt’s ganz bald! 🙂

Eure Anna