Hawaii #2 Der erste Tag!

Ich bin mir sicher ihr kennt dieses Gefühl das man hat, wenn man in einem fremden Bett aufwacht und nicht so recht weiß wo man ist aber sich trotzdem recht gut fühlt und gespannt auf den Tag ist.

Genau dieses Gefühl hatte ich nach ein paar Stunden Schlaf am nächsten Morgen, meinem ersten richtiges Tag in Hawaii. Mein gutes Gefühl war dazu auch noch mehr als berechtigt, denn das erste was ich sehen konnte als ich nach dem Aufstehen aus der Terrassentür sah war ein UNGLAUBLICHER Sonnenaufgang! Die Sonnenstrahlen in Rot, Orange und Gelb brachen durch eine kleine Ansammlung von Wolken und reflektieren sich im Meer darunter. Ich war sprachlos, ich musste mich ernsthaft fragen: Bin ich in Hawaii? Sind es um 7 Uhr morgens bereits mindestens 20°C? Erlebe ich gerade den schönsten Sonnenaufgang meines Lebens? Selbst jetzt im Nachhinein, eine Woche nach unserer Rückkehr scheint das alles sehr irreal, aber die Bilder in meinem Kopf und auf meinem Handy zeigen andere Bilder.

Hier sind die Bilder, die ich in den laufenden Tagen von den Sonnenaufgängen gemacht habe, die wir fast täglich erleben durften.

Als alle auf den Beinen und angezogen waren haben wir die Apartmentanlage erkundet und an der Poolbar gefrühstückt. Nachdem alle Mägen mit leckeren Pancakes gefüllt waren haben sich meine Gasteltern auf den Weg nach Lihue gemacht, um für die Woche einkaufen zu gehen und ich bin mit den Kindern in den Pool gegangen und habe Spiele gespielt bis alle wieder da waren und es Mittagessen gab. Mit drei glücklichen Kindern (sie werden unerträglich, streiten und argumentieren dauerhaft, wenn sie hungrig sind) sind wir dann zu einem Strand in Poipu, dem nächsten Dorf, gefahren, um schnorcheln und Schwimmen zu gehen. Ich war so glücklich aus der Anlage zu kommen und mehr von der Insel zu sehen, denn bisher hatte ich ja noch nichts bei Tageslicht gesehen. Besonders die tropische Natur ist sehr faszinierend, aber auch die goldenen Sandstrände und das tiefblaue Meer sind sehr beeindruckend. An dem Strand zu dem wir nun fuhren war das Wasser sehr flach und angenehm zum Schnorcheln, doch ich war nur kurz im Wasser und gerade als ich mich zum Trocknen in die Sonne legen wollte, wuselte mir ein aufgeregtes Kind um die Beine herum, da sie zwei Robben entdeckt hatte, die in etwa 30 Metern Entfernung in einem Bereich des Strandes lagen, der nur für sie abgesperrt wurde. Trotz all der Touristen wälzten sie sich seelenruhig in der Sonne und ließen sich buchstäblich die Sonne auf den Bauch scheinen. Diesem Beispiel habe ich mich dann direkt angeschlossen und bin beim Trocknen einfach eingeschlafen. ^^ Nachdem ich wieder aufgewacht war habe ich noch beim Sandburg bauen geholfen und dann haben wir uns auch schon wieder auf den Rückweg ins Appartment gemacht.

 

2015-11-29 15.27.57

Eindeutig zu viele Touristen! Vielleicht findet ihr neben ihnen in diesem Bild ein Schild, das bei der Umzäunung der Robben aufgestellt wurde. 😉

Strand in Poipu

 

Zurück in der Anlage wurde erstmal der ganze Sand vom Strand im Pool abgewaschen und dann nochmal in der Dusche, denn wir wollten uns fürs Ausgehen am Abend fertig machen. Gegen 5 Uhr nachmittags (der normalen Abendessenszeit der Familie) hatten wir dann alle einen Burger von Bubba’s Burger. Die Burger der Restaurantkette sind aus Prinzip mit viel Fleisch und keinem Salat oder Tomaten zu haben, denn das Fleisch ist direkt von den Kühen, die auf der Insel leben, aber alles andere, wie das Gemüse muss eingeschifft werden. Wer bei Bubba’s Burger also was gesundes haben will, muss 1$ extra zahlen – das macht in dem Zusammenhang natürlich Sinn, ist aber etwas ungewohnt… Ich hatte dann einen Burger mit Ananas, Salat und Fleisch, der als „klassischer“ Hawaii-Burger galt und bei dem der Salat bereits inklusive war. 😉 Die Ananas war, außer dem Saft, der stetig aus meinem Burger lief, übrigens sehr erfrischend und hat dem „Gericht“ das Gewisse etwas gegeben.

Zum Abschluss des Tages sind wir noch durch die Shopping Straße von Poipu gelaufen, haben Bilder von lokalen Künstlern bewundert, uns gewünscht wir hätten zu viel Geld um die Klamotten in den kleinen, feinen Läden zu kaufen und uns über Avocados von der Insel gewundert, die ungefähr dreimal so groß waren, wie die „normalen“. Zurück in der Wohnung gab es dann noch ein Eis aus dem Supermarkt und glückliche, müde Kinder, die glücklicherweise ohne Murren in Bett gingen und sofort einschliefen. Da auch ich von all den neuen Eindrücken überwältigt war, habe ich mir eine gute Mütze Schlaf gegönnt und bin kurz nach den Kids ins Bett und habe tief und fest geschlafen.

 

Über meinen 2. Und 3. Tag auf Kauai erfahrt ihr hoffentlich noch diese Woche. Ich gebe mein Bestes in all der Hektik der Vorweihnachtszeit und dem Alltag, der so schnell wieder einkehrte Zeit und Energie zu finden, um euch zu berichten. Bis dahin alles Liebe!

 

 

Eure Anna