Das frohe Fest

Weihnachten – das Fest der Liebe, der Besinnung, der Familie – war für mich dieses Jahr natürlich sehr anders, als ich es gewohnt bin.

Schon in der Vorweihnachtszeit habe ich kleine Unterschiede gemerkt, denn ich hatte nie so wirklich das Gefühl in „Weihnachtsstimmung“ zu sein. Es gibt hier weder Christkindlmärkte noch Glühwein und Plätzchen wie Zimtsterne, Vanillekipferl und Co. Es liefen zwar seit dem wir aus Hawaii zurück waren dauerhaft die gleichen 20 Weihnachtssongs aus einer Spotifyplaylist, aber das hat mich nach einiger Zeit nur noch genervt. ^^ Natürlich habe ich auch nicht die üblichen Dinge gemacht, die ich sonst immer im Dezember mache, wie die Christmette vorzubereiten, Weihnachtslieder mit meinem Papa spielen, Weihnachtskonzerte zu belauschen oder zu spielen und natürlich Schifahren. Um genau zu sein war ich sogar fast jedes Wochenende auch hier Schifahren, aber es ist einfach etwas ganz anderes in dem neuen Schigebiet, den neuen Verhältnissen und ohne Stangen in meinem Weg den Berg herunter zu rasen. Um es kurz zu sagen, ich habe meine gewöhnlichen Vorweihnachtsaktivitäten sehr vermisst und ein bisschen Heimweh gehabt.

Je näher das Fest aber rückte, desto besser ging es mir und das nicht nur wegen den Kids, die natürlich mit jedem Tag aufgeregter und nervöser wurden. So richtig weihnachtlich fühlte ich mich dann, als wir ein paar Plätzchen und Lebkuchen gebacken hatten und mein Gastvater uns „Kids“ am 23. auf eine kurze Autotour durch die Stadt nahm. Genauer gesagt fuhren wir nach Kettle Valley, einem Außenbezirk der Stadt der auf einem Hügel liegt. Dort legen die Menschen sehr großen Wert darauf ihre Häuser schön zu schmücken und werden auch sehr kreativ! Leider habe ich keine guten Bilder machen können, aber ich habe ja meine Tastatur um es euch zu beschreiben. 😉 Das erste Haus war noch auf dem Weg nach Kettel Valley und dort stellen die Besitzer jährlich 4 circa 5 Meter hohe, aufblasbare Rentiere in ihrem Garten auf! Oben auf dem Berg wird man sobald, man in die Nachbarschaften einbiegt von Lichterketten in allen Farben, Formen (z.B. Eiszapfen) und Blinkrhythmen überrascht. Fast jedes 2. Haus hat auch irgendwelche aufblasbaren Figuren, beleuchtete Schneemänner (auch Olaf aus Frozen!) oder übergroße Schleifen im Vorgarten oder an der Haustüre stehen und hängen. An einem Haus hatten die Besitzer eigene Bilder von Santa und Rentieren gemalt und aufgehängt und ein anderes Haus, stellte die Geschichte des Grinch, einem sehr beliebten Weihnachtsfilm/-cartoon, dar. Alles in allem war es eine sehr weihnachtlich einstimmende halbe Stunde und ich habe mich einfach diesen „neuen“ Traditionen etwas zugewendet, anstatt den für mich gewohnten hinter her zu trauern. 🙂

Am 24. Dezember hatte ich dann ein richtiges Heute-ist-endlich-Weihnachten-Gefühl beim Aufwachen, aber nein, es gab keine Geschenke, da Weihnachten ja offiziell erst am 25. ist. Naja FAST keine Geschenke… Da meine Hostkids ein Geschenk, von anderen Leuten als Santa, die immer unter dem Baum liegen, öffnen durften, habe ich auch ein Geschenk aufgemacht, als ich mit meiner Familie skypte, als sie ihre Bescherung hatten. Trotzdem war das etwas komisch, weil es bei mir 12 Uhr mittags war und ich gerade erst vom Laufen mit einem andern Au Pair zurück war, als es bei meiner Familie daheim super weihnachtlich die Kerzen am Baum angezündet wurden. Aber was macht man nicht alles um seinen lieben ein frohes Fest zu wünschen. 😉

Kurz nachdem ich das skypen beendet hatte, war meine Gastfamilie auch wieder vom Langlaufen zurück und wir machten uns alle für den Gottesdienst fertig. Die Kelowna Gospel Fellowship (kurz KGF) zu der meine Gastfamilie gehört, hatte extra für den Abendgottesdienst das Gemeindetheater in Downtown Kelowna gemietet, damit auch jeder, der will an den 2 Gottesdiensten an dem Abend teilnehmen kann. Es hat auch von der Atmosphäre her ganz gut gepasst, da der Gottesdienst eine Mischung aus Konzert und Theaterstück war. Bei den Liedern konnte man nach Lust und Laune zuhören, aber auch mitsingen und das Ein-Mann-Theater-Stück, bei dem Josephs Gedanken zur Geburt Jesus dargestellt wurden, war sehr amüsant und nett anzusehen. Obwohl Pastor Mike am Ende in einer kurzen Ansprache zum Thema Liebe (und das es an Weihnachten nicht nur um Geschenke geht) sogar ein 3-wochenaltes Baby, das Jesus darstellen sollte, durch die Luft schleuderte, kam bei mir aber leider kein Gefühl von Gottanwesenheit auf, dass ich irgendwie in der Cantate Kirche in Kirchheim, fast immer habe. Vielleicht waren es nur die anwesenden Menschen, die mich so haben fühlen lassen oder die etwas zu motivierende Atmosphäre das Programms, das alles immer als wunderbar darstellt, da sich die Kirchen hier selbst finanzieren müssen. Trotzdem war es eine sehr schöne „Aufführung“ und toll mit so vielen Weihnachtsmotivierten Menschen in einem Raum zu sitzen und die Stimmung zu genießen. 🙂

Wieder zu Hause angekommen gab es eine Weihnachtsfolge von blackish, einer amerikanischen Serie, bei der die Großmutter Happy Birthday zu Black Jesus singt zu sehen und viel Gelächter und anschließend Fisch-Tacos als Chrismas Eve Dinner. ^^

Am nächsten Morgen dann, wurde ich gegen 7 Uhr von einer sprunghaften Kleinen (un-)sanft aus dem Schlaf gerissen und musste natürlich sofort meinen Stocking auspacken, da Santa in der Nacht da war! Oh mein Gott! Er war WIRKLICH da! 😀 Nach dem ich dann mit ein paar Kleinigkeiten überrascht wurde und alle gefrühstückt hatten, ging es dann zum mehr oder weniger abwechselnden Geschenke auspacken. Ich habe mich über alles fast mehr gefreut, als bisher in meinem Leben, da es plötzlich nicht mehr selbstverständlich scheint von meinen Eltern Geschenke geschickt zu bekommen und auch von meiner Gastfamilie total süße und sehr durchdachte und lustige Geschenke zu bekommen. Und sogar meine Gastgroßmutter hat mich reichlich beschenkt, womit ich gar nicht gerechnet hatte! Danke an alle an dieser Stelle, die mir etwas Geschenk haben oder mir eine Nachricht geschickt und mir damit ein bisschen Selbstvertrauen geschenkt haben und mir gezeigt haben, wie viel ich manchen Menschen bedeute, das ist wunderbar!

Der weitere Tag verlief relativ gelassen mit aufräumen, putzen, Geschenke genießen und alles für das Abendessen vor zu breiten, denn die Mutter und Tante plus Mann meiner Gastmutter waren zum Abendessen da und es gab, ähnlich wie an Thanksgiving Truthahn, Kartoffelbrei, gestampfter Squash, Salat, gekochte Preiselbeeren und Stuffing. sowie Cheesecake und Schokofondue als Nachtisch. Mit einem vollen Magen und zufriedenem Lächeln bin ich dann auch schnell eingeschlummert nach diesem tollen, aufregenden, neuen Weihnachten 2015.

 

Ich hoffe euer Weihnachten war auch ein voller Erfolg und ihr hattet wundervolle Feiertag mit etwas, das euch für Weihnachten 2015 in Erinnerung bleibt.

 

Alles Liebe

 

 

Eure Anna

Hawaii #3 Das Surferparadies

Der letzte Novembertag des Jahres, also der 2. Morgen auf Hawaii begann für mich wieder mit einem tollen Sonnenaufgang und einer Nachricht, die mich besonders jetzt in der tristen, dunklen Weihnachtszeit zum Lächeln bringt und über die ich mich wirklich sehr gefreut habe.

Auch wenn das jetzt eigentlich nichts mit meinem Hawaiiurlaub zu tun hat, will ich euch kurz erzählen, was diese Nachricht bedeutet. Mein Vater teilte mir darin mit, dass er ab Mitte Mai für drei Wochen Urlaub lang bekommen hat und mich mit meiner Mutter und meinem Bruder in Montréal besuchen kommt. Wir vier werden ein Wohnmobil mieten und nach Halifax, die Hauptstadt der Provinz Nova Scotia, an der Ostküste Kanadas fahren. Obwohl ich schon seit 105 Tagen hier in Kanada bin, freue ich mich so sehr auf diese 14 Tage mit meiner Familie und obwohl ich fast darauf wetten würde, dass wir irgendwann eine Diskussion über irgendetwas völlig Unnötiges haben werden, freue ich mich darauf. ;) Es ist wahrscheinlich ein ungeschriebenes Naturgesetz, dass Kinder von ihren Eltern genervt sind und sich mit ihren Geschwistern streiten, aber auch die besten Erinnerungen ihres Lebens mit ihnen teilen. Ich glaube man merkt mir meine Aufregung und Vorfreude an und auch, dass ich mein altes Leben, meine Freunde, Familie und Katzen sehr vermisse, obwohl ich mir das nie gedacht hätte und immer aus meinem Leben ausbrechen wollte! Gerade jetzt, wo ihr ein neues gewohntes Leben aufgebaut habe, freue ich mich wieder „wie ein Schnitzel“ auf neue Abenteuer. Meine Pläne dafür sehen folgendermaßen aus: Ich werde bis Ende März in Kelowna bleiben und dann für 6 Wochen quer durch das Land reisen, wohin genau weiß ich noch nicht, aber das werdet ihr ja noch erfahren. ;) Am 13. Mai muss ich dann in Montréal die Schlüssel für eine AirBNB Wohnung abholen, die meine Mutter für eine Nacht gemietet hat und dann meine Familie vom Flughafen abholen, damit wir am nächsten Tag unser Wohnmobil beziehen und einen 2-wöchigen Roadtrip starten können. Am 27. Mai muss dann mein Bruder wieder in Montréal in Flugzeug nach Hause sitzen, da er leider wegen der Oberstufe keinen Unterricht verpassen darf. Meine Eltern besuchen anschließend noch einen alten Freund meiner Mutter in BC und ich bleibe in Montréal und suche mir einen Job für 2-3 Monate, damit ich mir noch Toronto, Quebec City, die Niagarafälle und andere Touri-Ziele im Osten Kanadas ansehen kann. Abschließend würde ich dann, wenn es klappt, gerne noch ein paar Tage in New York verbringen und von dort aus nach Hause fliegen um eine WG zu beziehen und das Abenteuer Studium zu beginnen. :)

Wie ihr seht erhöht das Reisen immer das Reisefieber in mir, aber ich glaube das geht vielen so. 😉 Jetzt aber wieder zurück zu meiner HAWAII-Reise!

 

Der zweite Tag nach meiner Ankunft war relativ vielfältig, denn wir sahen zwei verschiedene Strände und waren zum Abendessen aus. Der erste Strand war nicht sehr besonders, wir haben im Sand gespielt, ich bin eine Weile lang geschwommen, meine Gasteltern waren etwas schnorcheln aber als es Zeit für’s Mittagessen war, hat keiner geklagt und wir sind wieder „nach Hause“.

Tempel
Tempel der Einheimischen auf dem Weg zu Strand 1

Strand 1

Am Nachmittag waren wir an einem Strand zu dem man von unserer Anlage aus hin GEHEN konnte! ^^ Dass ich es so toll finde, dass man GEHEN konnte, liegt daran, dass man auf der Insel ohne Auto wirklich nicht weit kommt. Es gibt zwar Busstationen, die sehr nett mit einer Vielfalt verschiedenster, alter Stühle und Sofas ausgestattet sind, aber ich habe in der ganzen Woche keinen einzigen Bus oder Menschen an den Haltestellen gesehen… Außerdem führen fast alle Straßen der Inseln an der Küste entlang, da die Mitte der Insel aus unberührtem Regenwald besteht, den man nur bewundern kann, wenn man einen Helikopterflug zu den zahlreichen Wasserfällen im Inland bucht. Dort kann man beispielsweise den Manawaiopuna Fall sehen, der in Jurassic Park vorkommt. Auf dieser Karte seht ihr die Insel mit ihren Flüssen und Städten:

Die grauen Linien sind Flüsse und die Straßen führen an den Städten entlang.
Die grauen Linien sind Flüsse und die Straßen führen an den Städten entlang.

Unser Apartment war übrigens zwischen Koloa und Poipu und der Flughafen ist in Lihue. Vom Flughafen nach Poipu braucht man circa eine halbe bis dreiviertel Stunde mit dem Auto – damit euch die Entfernungen besser vorstellen könnt.

Zwei weitere Tatsachen machen den zweiten Strand außerdem besonders: Zum einen endet der Strand an einem großen Stein, der in dem Hollywoodfilm „Sechs Tage, sieben Nächte“ mit Harrison Ford eine wichtige Rolle spielt und zum anderen ist er ein bekannter Surferstrand. Weil der Wind vom Meer an dem Tag sehr stark war und man an den meisten Stränden in der Nähe nicht baden durfte, haben wir also die Möglichkeit genutzt und an besagtem Strand die Surfer und Body-Border beobachtet, die wie von selbst über die hohen Wellen gesprungen sind und das wilde Meer zu bändigen schienen. Wer ein paar Videoclips davor sehen will, kann sich gerne bei mir persönlich melden. 🙂

Nachdem ich mit den Kids ein paar Mal über die am Ufer brechenden Wellen gesprungen bin und meine Gasteltern von einem Spaziergang auf „den Stein“ wieder gekommen waren, haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht, um zu duschen und uns für das Abendessen fertig zu machen. Das haben wir nämlich während des Sonnenuntergangs in Lihue bei Duke’s, dem wohl meist empfohlenen Restaurant der Insel genossen. Weil ich keinen Fisch mag und auch nicht von der Kinderkarte essen wollte, habe ich mich an die Salatbar gehalten, die sehr lecker und sättigend war. Allerdings war dieses Essen das teuerste des Urlaubs für mich, weil der Salat, wie ich ja bereist erzählt habe eingeschifft werden muss und dementsprechend nicht sonderlich günstig zu haben ist.

Nach einem kurzen Spaziergang durch Lihue, war der Tag quasi zu Ende und meine Kleine ist auf dem Rückweg nach Koloa sogar eingeschlafen, weil ein so voller Tag nicht nur für mich etwas sehr aufregendes und anstrengendes ist. 🙂

 

Bis zum nächsten Mal!

 

 

Eure Anna

 

 

P.S. In dem 1. Eintrag zu Hawaii gibt es jetzt neue Bilder! 🙂

Hawaii #2 Der erste Tag!

Ich bin mir sicher ihr kennt dieses Gefühl das man hat, wenn man in einem fremden Bett aufwacht und nicht so recht weiß wo man ist aber sich trotzdem recht gut fühlt und gespannt auf den Tag ist.

Genau dieses Gefühl hatte ich nach ein paar Stunden Schlaf am nächsten Morgen, meinem ersten richtiges Tag in Hawaii. Mein gutes Gefühl war dazu auch noch mehr als berechtigt, denn das erste was ich sehen konnte als ich nach dem Aufstehen aus der Terrassentür sah war ein UNGLAUBLICHER Sonnenaufgang! Die Sonnenstrahlen in Rot, Orange und Gelb brachen durch eine kleine Ansammlung von Wolken und reflektieren sich im Meer darunter. Ich war sprachlos, ich musste mich ernsthaft fragen: Bin ich in Hawaii? Sind es um 7 Uhr morgens bereits mindestens 20°C? Erlebe ich gerade den schönsten Sonnenaufgang meines Lebens? Selbst jetzt im Nachhinein, eine Woche nach unserer Rückkehr scheint das alles sehr irreal, aber die Bilder in meinem Kopf und auf meinem Handy zeigen andere Bilder.

Hier sind die Bilder, die ich in den laufenden Tagen von den Sonnenaufgängen gemacht habe, die wir fast täglich erleben durften.

Als alle auf den Beinen und angezogen waren haben wir die Apartmentanlage erkundet und an der Poolbar gefrühstückt. Nachdem alle Mägen mit leckeren Pancakes gefüllt waren haben sich meine Gasteltern auf den Weg nach Lihue gemacht, um für die Woche einkaufen zu gehen und ich bin mit den Kindern in den Pool gegangen und habe Spiele gespielt bis alle wieder da waren und es Mittagessen gab. Mit drei glücklichen Kindern (sie werden unerträglich, streiten und argumentieren dauerhaft, wenn sie hungrig sind) sind wir dann zu einem Strand in Poipu, dem nächsten Dorf, gefahren, um schnorcheln und Schwimmen zu gehen. Ich war so glücklich aus der Anlage zu kommen und mehr von der Insel zu sehen, denn bisher hatte ich ja noch nichts bei Tageslicht gesehen. Besonders die tropische Natur ist sehr faszinierend, aber auch die goldenen Sandstrände und das tiefblaue Meer sind sehr beeindruckend. An dem Strand zu dem wir nun fuhren war das Wasser sehr flach und angenehm zum Schnorcheln, doch ich war nur kurz im Wasser und gerade als ich mich zum Trocknen in die Sonne legen wollte, wuselte mir ein aufgeregtes Kind um die Beine herum, da sie zwei Robben entdeckt hatte, die in etwa 30 Metern Entfernung in einem Bereich des Strandes lagen, der nur für sie abgesperrt wurde. Trotz all der Touristen wälzten sie sich seelenruhig in der Sonne und ließen sich buchstäblich die Sonne auf den Bauch scheinen. Diesem Beispiel habe ich mich dann direkt angeschlossen und bin beim Trocknen einfach eingeschlafen. ^^ Nachdem ich wieder aufgewacht war habe ich noch beim Sandburg bauen geholfen und dann haben wir uns auch schon wieder auf den Rückweg ins Appartment gemacht.

 

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Eindeutig zu viele Touristen! Vielleicht findet ihr neben ihnen in diesem Bild ein Schild, das bei der Umzäunung der Robben aufgestellt wurde. 😉

Strand in Poipu

 

Zurück in der Anlage wurde erstmal der ganze Sand vom Strand im Pool abgewaschen und dann nochmal in der Dusche, denn wir wollten uns fürs Ausgehen am Abend fertig machen. Gegen 5 Uhr nachmittags (der normalen Abendessenszeit der Familie) hatten wir dann alle einen Burger von Bubba’s Burger. Die Burger der Restaurantkette sind aus Prinzip mit viel Fleisch und keinem Salat oder Tomaten zu haben, denn das Fleisch ist direkt von den Kühen, die auf der Insel leben, aber alles andere, wie das Gemüse muss eingeschifft werden. Wer bei Bubba’s Burger also was gesundes haben will, muss 1$ extra zahlen – das macht in dem Zusammenhang natürlich Sinn, ist aber etwas ungewohnt… Ich hatte dann einen Burger mit Ananas, Salat und Fleisch, der als „klassischer“ Hawaii-Burger galt und bei dem der Salat bereits inklusive war. 😉 Die Ananas war, außer dem Saft, der stetig aus meinem Burger lief, übrigens sehr erfrischend und hat dem „Gericht“ das Gewisse etwas gegeben.

Zum Abschluss des Tages sind wir noch durch die Shopping Straße von Poipu gelaufen, haben Bilder von lokalen Künstlern bewundert, uns gewünscht wir hätten zu viel Geld um die Klamotten in den kleinen, feinen Läden zu kaufen und uns über Avocados von der Insel gewundert, die ungefähr dreimal so groß waren, wie die „normalen“. Zurück in der Wohnung gab es dann noch ein Eis aus dem Supermarkt und glückliche, müde Kinder, die glücklicherweise ohne Murren in Bett gingen und sofort einschliefen. Da auch ich von all den neuen Eindrücken überwältigt war, habe ich mir eine gute Mütze Schlaf gegönnt und bin kurz nach den Kids ins Bett und habe tief und fest geschlafen.

 

Über meinen 2. Und 3. Tag auf Kauai erfahrt ihr hoffentlich noch diese Woche. Ich gebe mein Bestes in all der Hektik der Vorweihnachtszeit und dem Alltag, der so schnell wieder einkehrte Zeit und Energie zu finden, um euch zu berichten. Bis dahin alles Liebe!

 

 

Eure Anna