Alberia #2

Heute erfahrt ihr, wie es weiter ging, nachdem ich in Banff angekommen war. 🙂

 

Als ich in meinem Zimmer angekommen war, habe ich mich erst einmal eine Weile auf mein Bett gelegt, das WLAN ausgenutzt und mich von der Fahrt erholt. Als ich dann Hunger bekam habe ich mir meine mitgebrachten Pizzastücke von letzter Woche in der Hostelküche warm gemacht und mich dann auf den Weg nach Downtown Banff, circa 10 Minuten Fußweg von meiner Unterkunft entfernt, gemacht. Dort bin ich dann in eine paar Läden rein und habe mir alle angesehen, bis es dunkel war. Als die Sonne dann schon lange hinter den Bergen verschwunden war und es schon begann richtig dunkel zu werden, habe ich mich auf den Rückweg zum Hostel gemacht, denn es war mir etwas unheimlich alleine, in einer fremden Stadt, an meinem ersten Abend im Dunklen herum zu laufen. Es gibt hier in Kanada auch recht wenig Straßenbeleuchtung und wenn dann nur an Ampeln oder nur für Autos. Trotzdem habe ich den Heimweg gut überstanden und habe dann fast zufrieden mit meinem ersten Tag geduscht und mir vorgenommen noch in die Gemeinschaftsräume zu gehen und mich zu einer Gruppe dazuzusetzen. Ich bin dann auch in die Küche gegangen, habe aber nur etwas getrunken und bin dann wieder in mein Zimmer, weil ich mich nicht getraut habe irgendwo dazuzusetzen und die meisten um 8 Uhr noch von ihren Laptops saßen und gearbeitet haben. Dann habe ich beschlossen mich einfach auf mein Bett zu setzen und mir eine Wanderroute für den nächsten Tag heraus zu suchen. Das hat dann auch noch bis kurz vor 11 Uhr gedauert und dann bin ich auch müde in mein wackelndes Hochbett gesunken. Ich war wirklich froh, dass niemand unter mir schlafen musste, denn es hat wirklich sehr geschaukelt, wenn ich mich umgedreht habe. Aber das war auch wirklich das einzige, was ich an dem Hostel bemäkeln kann. 🙂

Am nächsten Morgen habe ich endlich mal wieder richtig ausgeschlafen und bin dann relativ knapp vor Ende des Frühstücks in die Küche gegangen und habe mich an dem relativ vielfältigen Buffet bedient, das im Preis inbegriffen war. Für mein Mittagessen habe ich auch gleich etwas Kleines mitgehen lassen, dass ich noch mit ein paar Äpfeln und Bananen aus dem nahegelegenem Supermarkt aufgestockt hatte, nachdem ich meinen Rucksack gepackt hatte und in Richtung Sulphur Mountain losgelaufen war. Um zu diesem 2451 Meter hohen Berg zu gelangen musste ich der Banff Avenue, der größten Shoppingstraße in Banff folgen, was zur Folge hatte, dass ich dann noch auf dem Hinweg zu meiner Wanderung ein paar Weihnachtsgeschenke für meine Gastfamilie gekauft habe. Die Tüte habe ich dann einfach an meine Rucksack gehängt und gehofft, dass sie nicht reißt – was sie auch nicht ist, juhuu. 😉 Am Ende der Shoppingmeile führt die Banff Ave über den Bow River, der durch das gesamte Tal bis nach Calgary fließt. Von dort aus habe ich zwei Mädchen gesehen, die sehr „deutsch“ aussahen und ich dachte mir, dass ich sie einholen und ansprechen könnte, ob sie auch wirklich deutsch wären. Allerdings war ich ein großes Stück hinter ihnen, sodass ich sie bald nicht mehr gesehen habe und dann dachte ich hätte den falschen Weg genommen, sodass ich in eine schlossähnliche Hotelanlage gelaufen bin und dort nach dem richtigen Weg gesucht habe, obwohl ich einfach nur durch die Anlage hindurchlaufen hätte müssen. Dank einer Karte aus dem Hostel habe ich dann aber wieder den richtigen Weg gefunden und dachte, dass ich die Mädels nicht wieder sehen würde und alleine 3 Stunden wandern würde. Doch kaum war ich auf dem Parkplatz hinter dem Hotel kamen mir die beiden entgegen und wollten den Weg auf den Sulphur Mountain wissen. Wegen unseren Akzenten haben wir schnell festgestellt, dass wir alle aus Deutschland kommen und meine Vermutung hatte sich bestätigt. Ich weiß nicht warum aber scheinbar habe ich einen Instinkt dafür Deutsche zu erkennen. ^^ Da wir alle das selbe Ziel haben und ich eine Karte hatte haben wir uns dann gemeinsam auf den Weg auf den Gipfel gemacht. Und ich war so froh nicht den ganzen Tag alleine sein zu müssen, ich hätte mich glaube ich schon sehr gelangweilt oder wäre nach einer Stunde wieder runtergegangen. So haben wir allein 2 Stunden gebraucht um ganz allgemeine Infos über das Leben der anderen auszutauschen und die Wanderung war trotz der immer gleichen Serpentinen den Berg hinauf super spannend. Hin und wieder hat man durch den Nadelwald, durch den sich der Pfad schlängelte eine Möglichkeit auf das Tal zu sehen und es war jedes Mal atemberaubend. Bei so einer langsamen, aber stetigen Höhenveränderung, merkt man, was ein Perspektivenwechsel ausmachen kann. Besonders in der letzten halben Stunde, in der uns der oberflächliche Gesprächsstoff ausgegangen war, merkte ich wie dankbar ich für die Begleitung war, denn ohne das Reden wäre es WIRKLICH langweilig gewesen. Also versucht nie allein wandern zu gehen, außer ihr wollt Ruhe und Zeit zum Nachdenken haben. 😉

Nach circa drei Stunden Wanderung von Downtown Banff aus, waren wir an einem Aussichtspunkt angekommen, an dem auch die Gondel endet, die meistens neben dem Wanderpfad entlang führt. Schon dort war die Aussicht wunderschön und da wir ein riesen Glück mit dem Wetter hatten, konnte man wirklich weit in die Berge hineinsehen. Nach ein paar Fotos und einer Umrundung der Gondelstation setzten wir uns auf eine Bank und genossen unser mitgebrachtes Mittagessen. Durch regelmäßige Touristenströme (vor Allem Asiaten und US Amerikaner) von und zur Gondel stellte sich heraus, dass es noch einen Weg auf den eigentlichen Gipfel des Berges gab. Natürlich wollten wir uns das nicht entgehen lassen! Frierend, wegen der Downphase nach der Wanderung und des sehr starken Windes bewältigten wir noch die letzte 600 Meter bis zum Gipfel und wir waren überwältigt! Bilder sagen mehr als 1000 Worte und stellen doch nicht ansatzweise die Realität dar. Aber ich glaube ich brauche euch nicht erzählen, dass die Aussicht in die sechs umliegende Täler und über die Rocky Mountains hinweg die reinste Lebensfreude und totale Glücksgefühle in mir auslöst, trotz des eiskalten Windes! 🙂

Dort oben gab es übrigens auch noch eine alte Wetterstation, ich glaube sogar die erste in Kanada, die dann umfunktioniert wurde um kosmische Strahlen zu messen, aber so genau habe ich mir die Infotafeln nicht durchgelesen. 😉

Da die Gondel ins Tal kostenlos war, haben wir uns bequem den Berg hinunter kutschieren lassen und haben nochmal die Aussicht genossen. Gleich neben der Talstation der Gondel sind die so genannten Hot Springs. Dabei handelt es sich um ein 40°C warmes Becken, das etwas nach Schwefel riecht. Lustiger weiße hatten wir unabhängig voneinander vorgehabt dort nach der Wanderung hinzu gehen und hatten somit alle Badesachen dabei. Nach der Anstrengung der Wanderung und dem kalten Wind war dieses Bad ein Traum, richtig entspannend und etwas einschläfernd. Leider sollte bzw. durfte man nur ca. 15 Minuten im Wasser bleiben, da es ansonsten zu anstrengend für den Körper ist. Deshalb haben wir uns relativ schnell wieder umgezogen und auf den Weg nach Banff und zu unserem Hostel gemacht, da die beiden zufälligerweise in dem gleichen Hostel wie ich untergekommen waren.

Nachdem die beiden eingecheckt hatten und wir uns um gezogen hatten haben wir uns dann mit einem Bärenhunger auf den Weg gemacht um etwas essbares zu finden. Leider hätten wir um in „The old spaghetti factory“ einen Platz zu bekommen 20 Minuten warten müssen und haben dann in der Fressmeile der kleinen Mall asiatisch gegessen, was aber auch sehr lecker war. Da Banff eine unglaublich überteuerte Touristadt ist, hatte auch niemand etwas dagegen etwas günstiger essen zu gehen. Aus dem gleichen Grund haben wir uns für den Abend gegen eine Bar und für Dosenbier aus dem Liquor Shop neben dem Hostel entschieden, das wir dann in der Lobby genossen. Das war dann auch wirklich lustig da, da uns prompt 3 Jungs (1 Kanadier, 2 Amerikaner) angesprochen haben und gut unterhalten haben, bevor sie in einen Club in Banff sind und wir Mädels ins Bett sind. Ich hätte auch nichts dagegen gehabt mit zu gehen, aber da die beiden anderen über Nacht mit dem Greyhoundbus gekommen waren und kaum geschlafen hatten, habe ich mich dagegen entschieden mit 3 fremden Jungs feiern zu gehen und natürlich auch etwas Geld gespart. 😉

 

Das war’s für heute, über vergangenen Samstag erfahrt ihr in den nächsten Tagen – bis dahin, ich freue mich schon auf eure Reaktionen! 🙂

 

 

Eure Anna

Alberia #1

Heute sollt ihr über mein Wochenende erfahren, aber vorher kurz:

Es sind schon über 10 Tage vergangen, seit ich meinen letzten Eintrag geschrieben habe – unglaublich! Eigentlich dachte ich, dass ich noch einen Post schreiben würde, bevor ich wegfahre, aber es hat sich nicht ergeben, weil ich einiges erledigen musste und die ruhigen Abende in meinem umgestellten und jetzt sehr gemütlichem Zimmer total genossen habe. Danke also für eure Geduld!

Wie ihr es vielleicht schon bemerkt habt, gibt es jetzt eine Möglichkeit für euch immer auf dem Laufenden zu bleiben, ohne ständig die Seite checken zu müssen. Tragt einfach eure E-Mail-Adresse in den Newsletter unten links ein und ihr bekommt eine Nachricht sobald ich einen neuen Eintrag veröffentlicht habe. Ich hoffe das gefällt euch so und erleichtert euren Alltag ein wenig – ich freue mich auf jeden Fall über jedes Feedback. 😉

 

So und jetzt mal zum Thema!

Alberia? Gibt es etwas, das so heißt?
Natürlich nicht. 😉 Nur meine Kinder nennen die Provinz Alberta, die im Osten an British Columbia (BC), in der Kelowna liegt, angrenzt so. Es ist eine Kombination aus den Worten: Alberta und Sibiria (=Sibirien), denn in Alberta ist es meistens um einiges kälter als in British Columbia, da es tiefer im Land liegt und Kelowna im kanadischen Vergleich sehr milde Temperaturen vorzuweisen hat. Eigentlich ist das Wetter hier meistens wie in München.

Um es kurz zu zufassen: Wir haben uns am Donnerstagmorgen auf den Weg zu den Großeltern der Kinder nach Alberta gemacht, da am Montag Thanksgiving und somit ein landesweiter Feiertag war. Die Kinder hatten am Donnerstag und am Montag schulfrei und meine Hostmum, die donnerstags nie arbeitet, hat sich den Freitag frei genommen und so hatten wir 5 Tage Kurzurlaub.
Ich habe mir die Gelegenheit natürlich auch zu Nutzen gemacht und kurzerhand zwei Nächte in einem Hostel in Banff, der Hochburg der Deutschen (Traveller), gebucht. Wirklich fast jeder Kanadareisende hat mindestens eine Nacht in Banff verbracht und das zu einem guten Grund! Aber alles der Reihe nach. 🙂

Wie es immer vor einer (Ab-)Reise mit Kinder ist, war der Donnerstagmorgen etwas chaotisch aber wir haben es alle geschafft relativ pünktlich mit Gepäck und Brotzeit im Auto zu sitzen. Pixi, der Hund, war die Zeit über bei der Mutter meiner Gastmutter, die in Kelowna lebt. Unsere Route ging dann hinaus aus Kelowna in Richtung Norden, vorbei an Armstrong, wo die Tiershow an meinem 1. Tag stattfand, entlang an einigen wunderschönen Seen, die im Sommer von der wohlhabenderen Bevölkerung Vancouvers in Hausbooten  bevölkert werden und dann nach Osten auf den Highway Number 1. Das ist größte Straße, die durch Kanada in ost-westlicher Richtung führt. Als Autobahn kann man sie aber nicht wirklich bezeichnen, da sie streckenweise durch Ortschaften führt, einspurig ist und die Geschwindigkeit auf 50 km/h beschränkt ist. Deshalb, wegen vielen großen Trucks und dem Faible der Kanadier für jegliche Art von Campern ist diese Strecke im Sommer wohl sehr langsam und anstrengend zu bereisen. Aber auch im Winter ist es nicht leicht sich auf den Highway zu trauen, da er direkt durch die Rocky Mountains führt und es dort schnell voraussehbare Schneestürme und Eis auf den Straßen gibt. Auf der Hinfahrt hatten wir aber wirklich Glück mit dem Verkehr und dem Wetter und ich war hin und weg von der Natur. Ich bin schon viel gereist und war schon auf vielen Bergen, aber so etwas Beeindruckendes und zugleich Schönes und Beängstigendes, wie die Rocky Mountains hatte ich noch nie gesehen! Anfangs fährt man durch immer höher werdende bewaldete Berge in sehr engen Schluchten, abwechselnd neben Zugschienen oder auf der gegenüberliegenden Seite des Tales. Was ich besonders spannend fand, war, dass es eigentlich keine Baumgrenze gab, die in den Alpen meist sehr eindeutig zu erkennen ist. Hier wurde der dichte, natürliche, unberührte Nadelwald immer wieder von orangegefärbten Laubbäumen unterbrochen. Wunderbar, was die Natur für ein Farbenspiel entstehen lassen kann – es macht einfach Spaß auf einen Wald mit tausenden Bäumen zu sehen. ^^ Ich könnte jetzt noch weiterschwärmen aber im Endeffekt ist das tolle an der Natur hier, dass sie fast überall unangetastet und vollkommen natürlich ist. So sind Schneisen für Gondeln oder Schipisten hier eher eine Abwechslung und besonders im Vergleich zu den Alpen, die im Vergleich zu den Rockys fast ganz von uns Menschen eingenommen zu sein scheinen.

Reiseroute

Auf der Autofahrt haben wir natürlich auch ein paar Mal gehalten, besonders interessant fand ich eine Stelle an der in einem Berg ein Spiraltunnel für die Züge gebaut wurde, um den Höhenunterschied auszugleichen. Diese Idee kam glaube ich ursprünglich von einem Schweizer und wurde hier umgesetzt, da es vor einigen Jahrhunderten für die Siedler zu schwer war den Zug auf anderen Wegen auf den Berg zu bekommen. Kurz hinter der Stelle, an der man die Einfahrt zu dem Tunnel sehen konnte, kam eine sehr hohe Brücke über eine Schlucht. Das besondere daran war nicht nur die Höhe, sondern auch, dass ein ganzer Berg in der Mitte durchgesprengt wurde, um das Ende der Brücke bauen zu können und den Highway fortzusetzten. Man fährt also quasi durch eine Gipfelschneise hindurch.

Nach und nach werden die Täler immer weiter und die Berge immer höher und die Spitzen sind nicht mehr bewaldet, sondern kann sehen, wie sich die Kontinentalplatten vor Jahrmillionen übereinander geschoben haben und dann irgendwie abgebrochen sind. Zumindest wirkt es so. 😉 In den weiteren Tälern ist der Highway umzäunt und es gibt hin und wieder bewachsene Brücken über die Straße. Diese Zäune sind dafür die wilden Tiere von ihrem Tod und die Autofahrer von einem Crash zu bewahren. Die Brücken wurden begrünt, damit die Tiere nicht wissen, dass es sich bei den Brücken um unnatürliche Gegenstände handelt und ohne Angst auf die andere Seite des Highways wechseln können. Diese Sicherungsmaßnamen sind wohl nicht grundlos gebaut worden, denn auf einem Teil der Strecke wurde wohl kurz bevor wir durchgefahren sind ein Bär gesichtet und deshalb ein Warnschild aufgestellt, weshalb wir dann mit 30 km/h auf der Autobahn unterwegs waren und angestrengt nach dem Bär Ausschau gehalten haben, aber natürlich war er schon weg – schade.

So gut die Zäune auch im Stand gehalten werden, mit deutschen Autobahnen kann der Highway längst nicht mithalten. Der Asphalt ist zwar nicht so beschädigt wie fast überall sonst, aber es gibt keine Leit- oder Mittelplanken, geschweige denn Lichter in den wenigen Tunneln. An Orientierungsmittel sparen die Kanadier glaube ich einfach, denn es gibt wenige und nur kleine Schilder, nur orangene Streifen, die das Ende der Fahrbahn markieren und „Falsche-Richtung“-Schilder für die eingeschlafenen Falschfahrer. 😉 Außerdem fand ich sehr interessant, dass alle Mülleimer Bärensicher sind und nur von einer Menschenhand oder ähnlich Kleinem geöffnet werden können.

Nach so circa 4 Stunden Autofahrt wurden die Berge dann wirklich hoch und spektakulär und man hat ein paar vereinzelte Schneeflecken entdecken können. Bevor ich in Banff abgesetzt wurde, haben wir noch eine Stopp in Lake Louise eingelegt und unsere Uhren umgestellt, denn wir sind durch eine Zeitzone gefahren, was ein richtig komisches Gefühl ist, da man ja nichts bemerkt. 😉 Mit der Zeit habe ich aber gemerkt, was eine Stunde ausmacht. Ich habe viel mehr meiner Freunde erreicht oder war gleichzeitig mit ihnen online und die Sonne ist viel früher unter- und aufgegangen, als hier in Kelowna. Achja und zu Lake Louise kann ich nur sagen: „WOW, wunderschön, jetzt weiß ich warum alle Weltcupfahrer sich immer auf den Saisonauftakt dort freuen, denn alle Teams leben gemeinsam in einem sehr hübschen, schicken, schlossähnlichem Hotel mit direkten Blick auf den See. Da wäre glaube ich jeder gerne an der Stelle der Sportler um diesen Blick zu genießen – umwerfend! 🙂

 

Nach ca. 7 Stunden Unterwegssein, waren wir dann in Banff angekommen und meine Gastfamilie hat mich vor meinem Hostel abgesetzt, wo ich dann eincheckte und mein Bett in einem netten 6er-Zimmer bezog. Was ich die nächsten Tage noch so erlebt habe erfahrt ihr in meinem nächsten Blogeintrag, denn ich glaube, das waren erst einmal genügend Eindrücke und Informationen für euch. 😉 Ich bin jedenfalls super beeindruckt von der Schönheit der Natur hier und freue mich mehr davon zu erzählen ohne uns alle mit einem zu komplexen Blogeintrag zu überfordern. 🙂

 

Bis zum nächsten Mal!

 

 

Eure Anna 🙂

 

 

P.S. Es kommen noch mehr Bilder, wenn sie sortiert und bearbeitet sind. Meine bisherige Route seht ihr auf der Karte in blau. 😉

Veränderungen

Hallo an alle die letzten Monat fleißig meinen Blog gelesen haben. Heute bin ich genau einen Monat in Kanada unglaublich wie schnell die Zeit hier vergeht! 🙂

Ich habe schon gefühlt unzählige Male geschrieben, wie alles hier zu meinem Alltag geworden ist und an was für neue Dinge ich mich gewöhnen musste und habe. Und das langweilt mich und euch glaube ich. Meine Blogeinträge sind glaube ich ein bisschen zu einer Aufzählung geworden, was ich am Tag so mache und hin und wieder erlebe ich spannende Dinge oder versuche meine Beobachtungen von Unterschieden zu Deutschland oder Europa einzubauen, um nicht alles wie eine reine Aufzählung meiner erledigten Dinge wirken zu lassen. Weil mich besonders meine eigenen Texte langweilen, obwohl ich mir täglich Mühe gebe sie wirklich interessant und abwechslungsreich zu gestalten und weil mir der Zeitaufwand jeden Tag mindestens eine Stunde einen Blogeintrag zu schreiben, werde ich mich ab jetzt unregelmäßiger melden. Das werden jetzt wahrscheinlich besonders meine Eltern sehr traurig finden, aber ich habe mir diese Entscheidung gut überlegt und bin auch zu dem Entschluss gekommen, weil zum Beispiel meine Freunde auch nicht täglich diesen Blog lesen können und die Einträge dann nachzuholen und die interessanten Infos rauszufinden nicht besonders einfach ist. Ab jetzt gibt es also ungefähr jede Woche einen Eintrag über etwas wirklich Interessantes, wie zum Beispiel, was ich in Banff und Hawaii erlebe, wie die Kirche hier abläuft (ich habe mir vorgenommen am Sonntag früh aufzustehen und mit meiner Gastfamilie in den Gottesdienst zu gehen) oder zum Beispiel auch gute Rezepte, wie den Pizzaboden von letzter Woche, der war richtig gut und wunderbar geschmacksintensiv mit einem guten Olivenöl und ergibt auch einen tolle Kruste, wenn man eine Wulst um den Boden herum formt. 🙂

Ich hoffe, dass ist so in Ordnung für euch und ich freue mich, wenn ihr eure Fragen und Anregungen dazu in den Kommentaren hinterlasst. Auch Vorschläge und Wünsche zu Themen, zu denen ich mal was schreiben soll.

 

Zu meinem heutigen Tag gibt es eigentlich auch nur zu sagen, dass ich es supertoll fand‘ ganze 3 Stunden erst mit Anne, dann mit Anne und Clara und dann nur mit Clara zu skypen und, dass ich wirklich überrascht hat, dass die Verbindung fast die ganze Zeit gut durchgehalten hat. Außerdem ist es superlustig sich mal wieder mit den Mädels quasi zusammen zu sitzen und den ganzen Gossip zu Hause, den man verpasst oder nur teilweise mitbekommt auszutauschen. Da muss ich auch schon zu geben, dass ich das total vermisse und auch einfach mal wieder meine Familie und meine Freunde ganz fest in den Arm zu nehmen, das ist wirklich etwas Tolles das zu haben.

 

Jetzt gehe ich noch auf den


Geburtstag eines anderen Au Pairs zum bowlen – ich bin schon sehr gespannt wie das wird. 🙂

Ganz viele Liebe Grüße

 

 

Eure Anna