A little party never killed nobody

Heute war, wie ich ja schon erzählt habe die Geburtstagsparty meiner Jüngsten, deshalb stand als ich aus meinem Kellerreich in die Küche kam meine Gastmum bereits dort und hat Cupcakes für die Feier gebacken. Nach dem Frühstück war ich mit den Mädels allein daheim und wir haben ein bisschen zusammen gespielt und ich habe ein bisschen Sport gemacht, um nicht ein allzu schlechtes Gewissen zu haben, wenn ich einen der Cupcakes esse. 😉 Als die Jungs vom Einkaufen zurück waren, habe ich mit meinem Hostboy Monopoly gespielt, die Mädels haben den Tisch fürs basteln abgeklebt und anschließend haben wir gemeinsam das Frosting auf den Schokocupcakes verteilt. Da es eine „Frozen“ (Film) Geburtstagsparty werden sollte, war das Topping weiß wie der Schnee und die Zuckerperlen sollten Schneebälle darstellen. Total süß die Fantasie von Kindern.

Nach einigen Diskussionen über den Inhalt der Hühnernudelsuppe zum Mittagessen habe ich mit den beiden Älteren eine Runde Hockey gespielt und dann den Jungs beim Säubern des Pools geholfen. So ein Pool ist wirklich ein Haufen an Arbeit, wie ich festgestellt habe. Besonders, wenn die Pumpe nicht funktioniert, wie bei unserem… Als die Mädels von einem Spaziergang zum See zurück waren, haben wir Gemüse geschnippelt und auf die Gäste gewartet. Die Attraktionen auf der Party selbst waren der Reihe nach: Schürzen bemalen, im Pool spielen, Sack hüpfen, Drei-Bein-Lauf, Perlentiere knüpfen, Pizza essen, Happy Birthday singen, Cupcakes essen, eine Pinata zerstören und dann als die Party eigentlich schon vorbei war und alle abholenden Eltern nur noch nach Hause wollten: Kinderschminken. Den sechs Mädels die eingeladen waren, hat eindeutig der sportliche Teil im Pool und das Sackhüpfen am meisten Spaß gemacht. Für das Perlenknüpfen hatte ich am meisten Geduld und bei den Cupcakes wurde meist nur der „Schnee“ gegessen, der im Endeffekt aus Zucker, Vanillearoma und Wasser bestand. Bei der Pinata haben die Kinder interessanterweise relativ schnell die Lust verloren, denn außer meinen beiden älteren Gastkindern hat nur ein eingeladenes Mädchen wirklich Löcher in die Pinata gemacht, denn mit 6 Jahren hat man ja noch nicht so viel Kraft oder Zielvermögen. 😉

Nach dem Aufräumen wurden die Kleine für den ersten Schultag morgen gebadet und alle Sachen vorbereitet. Auch habe ich ein paar Aufgaben wie bügeln, Wäsche waschen und etwas reklamieren bekommen und ich soll am Freitag Abendessen kochen, da ich mich für das ganze Essen kochen bedankt habe und gesagt habe, das ich dabei bisher so wenig geholfen habe. Mein Vorschlag Schnitzel mit Bratkartoffeln und grünem Salat zu machen, wurde mit Freude angenommen und ich werde mich morgen mal auf die Suche nach Semmelbröseln und einem Metzger machen, den mit meine Hostmum empfohlen hat. Außerdem steht für meine Kinder morgen Klavier und Aquajets, also Schwimmtraining, auf dem Plan und ich muss noch ein Bankkonto eröffnen…

Ihr seht es gibt viel zu tun und nicht nur eine nervöse Erstklässlerin zu ihrem ersten Tag in die Schule zu bringen. 😉

 

Dann bis morgen also! Eure Anna