Vom FCB und 1860 am Okanagan Lake

Heute bin ich noch mehr durch den Wind, als gestern, deshalb fasse ich mich kurz und schreibe mehr zu Dingen die mir auffallen, wenn ich den Jetlag überwunden habe.

Zu gestern sind mir noch zwei Dinge eingefallen, zum einen, dass ich schon zwei Deutsche in der Touristeninfo in Armstrong getroffen haben (gleich am ersten Tag – unglaublich! ^^) und, dass mein Fußball-verrückter-Gastjunge ein FC Bayern Trikot trug und seine kleine Schwester ein 1860 Trikot an hatte. Es war sehr lustig für mich die beiden in ihren Trikots so nebeneinander sitzen zu sehen. Heute früh gab es dann eine Überraschung, denn das 1860 Shirt, mitsamt grinsendem Inhalt, wurde in der lokalen Internetzeitung mit einem Artikel über die Messe veröffentlicht.

Nach dem Frühstück, stand heute Monopoly spielen und den Supermarkt erforschen an. Im Supermarkt gab es noch nichts besonders Auffälliges für mich, wir waren aber auch nicht lange darin, ausgenommen natürlich von den enormen Größen von ALLEM. ^^ Anschließend haben mir die Kinder ihren Schulweg und den Spielplatz an der Schule gezeigt, auf dem wir einige Zeit „Grounders“ gespielt haben. Bei dem Spiel muss einer mit geschlossenen Augen versuchen die anderen auf dem Gerüst zu fangen, und immer wieder „Grounders“ rufen. Wenn ein Verfolgter während so eines Ausrufes auf dem Boden ist oder gefangen wird, ist er der Fänger.


Nach dem Mittagessen haben wir dann eine kleine Tour durch Kelowna gemacht und sind auf einem Hügel spazieren gegangen, bei dem man die Ausmaße des Okanagan-Sees sehen konnte, an dem Kelowna liegt. Und wie könnte es auch anders sein: er ist riesig und wunderschön! Von dem Hügel aus konnte man auch super über die Stadt sehen – just gorgeous! 😉 Anschließend waren wir in einer Art Park, in dem neben einem Fluss ein Minikanal mit Lachsstufen gebaut wurde. Es war toll den Tieren beim gegen die Strömung schwimmen zu zusehen und nach und nach immer mehr Exemplare zu entdecken. Nach einer Pause auf einem Spielplatz und interessanten Wraps zum Abendessen, ging es nochmal mit dem Hund und den Kinder raus und ich habe festgestellt, dass ich nur 5 Minuten vom See entfernt wohne. Ich lebe hier wirklich in einer Art kleinem Paradies, da freue ich mich schon aufs aufwachen morgen – nachdem ich hoffentlich mal erholsam schlafen kann. 😀

 

Alles Liebe Anna